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05Auf dem Weg hinauf zum Drachenfels, auf halber Höhe gelegen, findet der Wanderer die NIBELUNGENHALLE an ehrwürdiger Stelle. Zahlreiche Mythen ranken sich um diesen Teil des Siebengebirges. Der Drachenfels ist laut der Nibelungensage
der Ort, an dem der junge Siegfried den Drachen erschlagen haben soll, um anschließend in dessen Blut zu baden und unverwundbar zu werden.

An diesem mythisch reich belegten Orte wurde die Halle 1913 als Gedächnistempel zum 100. Geburtstag Richard Wagners, des Komponisten des “Ring des Nibelungen”, errichtet.

Der Vater dieses Baugedankens war der Berliner Kunstmaler Herman Hendrich,
Hendrich´s Hand entstammen die 12 Gemälde mit großformatigen Szenen aus dem "Ring", die den wesentlichen Inhalt des Tempels bilden. Ausführende Architekten waren Werner Behrendt und Hans Meier, Berlin. Auf den Seiten des Fördervereins Nibelungenhort finden Sie weitere Informationen über den Maler Hermann Hendrich.

Der Maler Hermann Hendrich
geb. 1854 in Heringen a.d. Werra, gestorben 1931 in Schreiberhau im Riesengebirge

hendrich

Die Nibelungenhalle, im Jahr 1913  zum 100.Geburtstag  Richard Wagners eröffnet,
zeigtZur Vegrößerung eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen zum „Ring des Nibelungen“.   Drachenfels-Drachensage–Nibelungensage waren der Grund, die Halle hier am Drachenfels zu Ehren Richard Wagners zu errichten. Der Kuppelbau im „Späten Jugendstil“ zeigt mystisch anmutende Gemälde zu den 4 Ringopern Rheingold , Walküre, Siegfried und Götterdämmerung.
In der Apsis mit dem Wagnerrelief  auf Drachenfelser Trachitstein sind Gemälde zum „Parsifal“ zu sehen.
Die beiden Architekten Hans Meier und Werner Behrendt, Berlin, setzten die Ideen des Malers der Gemälde, Hermann Hendrich, um und schufen so diesen aussergewöhnlichen Bau.
Der Königswinterer Architekt und Bildhauer Franz-Josef Krings gestaltete mit seinen grossen Halbrelief-Skulpturen (aussen)in achsensymmetrischer Anordnung die Köpfe von  Wotan, Loki (Götter), Fasolt und Fafner (Riesen), Hagen und Siegfried(Helden).
Links und rechts neben dem Monolith über dem Eingang tragen die Eckpfeiler Halbreliefs mit Zwergen, die das Nibelungengold verarbeiten, zwei beim Metallguß, drei an einem Amboß, davon einer Schwert und Ring haltend.

Richard Wagner
geb.
22. Mai 1813 in Leipzig; gestorben  13. Februar 1883 in Venedig im Palazzo Vendramin-Calergi)

“Ehrt Eure Deutschen Meister”

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Ein „schwerer nordischer Vorhang“ des bekannten Jugendstilgestalters August Wilckens, der die drei Nornen an der Weltesche Yggdrasil beim Spinnen der Schicksalsfäden zeigt, grenzt den runden Hauptsaal vom Vorraum ab.

Urd, Verdandi, Skuld
Unter der Weltesche Yggdrasil

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Den Boden innerhalb des Säulensechsecks füllt eine eigenwillige Darstellung des Kosmos: Eine im Zentrum gelegene Erdscheibe wird von einem großen Hexagramm eingeschlossen, durch dessen Spitzen sich eine 60m lange Schlange windet – die Midgardschlange ,die nach der altnordischen Sage im Weltmeer lebt und den ganzen Erdkreis umschlingt.
Das Hexagramm wird aus zwei Dreiecken gebildet, den alten Symbolen für Wasser Feuer.